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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
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Firmung

Ein Sakrament und seine Nähe zu Pfingsten –
Glaube, Orientierung und Rückenwind

© S.H.exclusiv / Shutterstock.com
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Katholikentag 2028 in Paderborn

 

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

© Erzbistum Paderborn
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#wepower - hier wirkt das Wir!

Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Unser Glaube

© Ralf Litera / Erzbistum Paderborn
09.06.2026

Zwischen Swipe und Segen: Wie junge Menschen digital ihren Glauben leben

Benedikt Kroker hat erlebt, wie Instagram und analoges Engagement, digitale Gebete und sehr reale Zweifel zusammenfinden – zwischen Algorithmus und Vertrauen auf Gott.
© Alissa Taube
09.06.2026

Glaube auf TikTok: Mit „Gottesbeweisen“ zum Nachdenken anregen

Könnte Gott dahinterstecken? In kurzen Videos stellt das Team Social Media des Erzbistums Paderborn auf TikTok grundlegende Fragen, die viele Menschen beschäftigen. Zum Beispiel nach Sinn und Ursprung des Lebens.
Marisol Recktenwald läuft vor dem Gebäude der Bahnhofsmission her © Tobias Schulte / Erzbistum Paderborn
Marisol Recktenwald hilft in der Bahnhofsmission Dortmund – und erlebt dort, was Dienen im Sinne Jesu bedeutet
08.06.2026

Bahnhofsmission: Dienen wie Jesus

Marisol Recktenwald hilft in der Bahnhofsmission Dortmund – und erlebt dort, was Dienen im Sinne Jesu bedeutet.
© Erzbistum Paderborn
07.06.2026

Ein Jahr nach der Priesterweihe

Friedrich Regener über Berufung, Alltag und Hoffnung
© Sidney de Almeida / Shutterstock.com
04.06.2026

Ich sehe was, was du nicht siehst

Propst Dietmar Röttger spricht zu Fronleichnam über einen Blick, der tiefer geht. Aus einem Kinderspiel wird eine Sehschule. Wer anders hinsieht, entdeckt im Kleinen plötzlich etwas Großes.
© Nicola Trenz / KNA
03.06.2026

Fronleichnam: Was Mallorca und das Sauerland verbindet

Wer eine besondere Fronleichnamsprozession erleben möchte, könnte vom Paderborner Flughafen aus nach Mallorca fliegen. Doch auch die im Erzbistum heimischen Bräuche beeindrucken – durch das Engagement der Menschen vor Ort.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Ein Tag, der bewegt: Junge Menschen mit Beeinträchtigung beim Reitturnier in Balve

Beim Inklusionstag auf dem Reitturnier in Balve erlebten Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung einen besonderen Tag voller Teilhabe und Begegnung. Sie erhielten exklusive Einblicke hinter die Kulissen des hochrangigen Reitsportevents.

Neupriester im Porträt

Viktor Schefer gibt in diesem Video einen persönlichen Einblick in seinen Alltag als Diakon und Neupriester 2026. Zwischen Gefängnisseelsorge, Schule und Kirche wird deutlich, was es bedeutet, Menschen wirklich zu begegnen, zuzuhören und Hoffnung zu teilen – gerade dort, wo das Leben herausfordernd ist.

Katholikentag im Erzbistum Paderborn: Das sind wir

Der 105. Katholikentag findet 2028 in Paderborn statt. Vom 24. bis zum 28. Mai laden Stadt und Erzbistum Paderborn ein zu einem großen Fest des Glaubens und der Begegnung. Was dich in Paderborn beim Katholikentag erwartet? Unglaublich viel. Im Film stellen wir das Erzbistum Paderborn ein wenig näher vor: 10 gute Gründe, warum du uns besuchen sollst.

KNA Newsticker

10. Juni 2026 19:51

Papst Leo weiht in Barcelona den höchsten Kirchturm der Welt

Barcelona (KNA) Papst Leo XIV. hat den höchsten Kirchturm der Welt eingeweiht: In einem feierlichen Akt segnete er am Mittwochabend den 172,5 Meter hohen Christusturm der Basilika Sagrada Família in Barcelona. Der 10. Juni ist zugleich der 100. Todestag von Antoni Gaudí (1852-1926), Baumeiste ...

Barcelona (KNA) Papst Leo XIV. hat den höchsten Kirchturm der Welt eingeweiht: In einem feierlichen Akt segnete er am Mittwochabend den 172,5 Meter hohen Christusturm der Basilika Sagrada Família in Barcelona. Der 10. Juni ist zugleich der 100. Todestag von Antoni Gaudí (1852-1926), Baumeister des Wahrzeichens der katalanischen Hauptstadt.

Den 18. Turm des Monumentalbauwerks krönt ein fast 100 Tonnen schweres Kreuz aus Stahl und Glas, gefertigt von einem Stahlbauunternehmen im bayerischen Gundelfingen. Mit dem begehbaren Kreuz überragt die Kirche das Ulmer Münster, das mehr als 135 Jahre den höchsten Kirchturm der Welt vorweisen konnte, um rund elf Meter. Für die Öffentlichkeit soll das Kreuz ab 2027 zugänglich sein.

Mit dem Bau der Kirche Sagrada Família wurde 1882 begonnen. Architekt Gaudí starb nach 40 Jahren Arbeit nach einem Straßenbahn-Unfall in der Nähe der Baustelle. Seit 2000 läuft für ihn ein Seligsprechungsverfahren. Die Fertigstellung des Gotteshauses, seit 2005 Unesco-Welterbe, soll in den 2030er Jahren erfolgen. Benedikt XVI. hatte das ungewöhnliche Gotteshaus mit den 18 Türmen 2010 in den Rang einer Basilika erhoben.

Vor der eigentlichen Weihe hatte Leo XIV. eine Messe in der Basilika gefeiert, an der auch das spanische Königspaar Felipe VI. und Letizia sowie Ministerpräsident Pedro Sánchez teilnahmen. Zudem besuchte er die Krypta mit dem Grab Gaudís. In seiner Predigt sagte er, das Gotteshaus sei ein "sichtbares Zeichen des unsichtbaren Gottes, zu dessen Ehre ihre Türme emporragen".

Weiter sagte er: "Die Basilika Sagrada Família ist weit mehr als nur ein Denkmal; sie ist bis heute ein Bauwerk im Entstehen, das uns daran erinnert, dass das christliche Leben stets ein Weg ist, denn es handelt sich um ein Projekt, das Gott verwirklicht." Die Unvollkommenheit, der weiterhin im Bau befindlichen Kirche sei "kein Mangel, denn sie zeugt von einer Sehnsucht; sie bedeutet nicht ein Fehlen von etwas, sondern drückt ein Versprechen aus, das wir konsequent einhalten wollen".

Gleichzeitig forderte der Papst mehr Aufmerksamkeit für die armen und leidenden Menschen auf der Welt. Das Kreuz auf der Spitze des Christusturms sei auch "das Kreuz der Letzten, die die Ersten werden, der Sünder, die Heilige werden, der Toten, die auferstehen werden."

10. Juni 2026 18:30

Zentralrat verleiht Leo-Baeck-Preis an Kabarettist Dieter Nuhr

Berlin (KNA) Der Kabarettist, Autor und Moderator Dieter Nuhr (65) hat den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland erhalten. "Ich bin stolz", sagte er bei der Verleihung am Mittwochabend in Berlin. Er habe bereits einige Preise in seinem Leben erhalten, aber dieser mache ihn bes ...

Berlin (KNA) Der Kabarettist, Autor und Moderator Dieter Nuhr (65) hat den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland erhalten. "Ich bin stolz", sagte er bei der Verleihung am Mittwochabend in Berlin. Er habe bereits einige Preise in seinem Leben erhalten, aber dieser mache ihn besonders stolz. Die höchste Auszeichnung des Zentralrats ist mit 15.000 Euro dotiert.

Im weiteren Verlauf seiner Rede teilte er unter anderem gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg, linken Antisemitismus und die deutsche Medienlandschaft aus. "Der Unterschied zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung war noch nie so groß wie heute."

Mit dem Preis soll Nuhrs Einsatz gegen Antisemitismus in der Medienlandschaft gewürdigt werden, wie der Zentralrat die Auszeichnung begründete. Die Verleihung falle in eine Zeit, in der Jüdinnen und Juden enorm unter Druck stünden, sagte Zentralrats-Präsident Josef Schuster. "Was wir erleben, ist eine Normalisierung des Judenhasses." In dieser Lage stünde Nuhr an der Seite der jüdischen Gemeinschaft.

"Wir zeichnen Sie heute nicht aus, um Ihren Humor oder die Zusammenstellungen Ihres Programms zu würdigen", sagte Schuster, der Nuhr "streitbar" nannte. "Sie nutzen ihre große Reichweite, um konsequent Doppelstandards aufzudecken, denen deutsche Medien oftmals unterliegen." Daher sei er ein würdiger Preisträger.

In der Laudatio würdigte der Psychologe und Autor Ahmad Mansour den Preisträger Nuhr. "Auch nach so vielen Jahren bleiben Sie sich treu und sagen, was ist - auch, wenn der Widerspruch sehr groß ist." Dieter Nuhr sei "eine Art Therapie" für eine kaputte Debattenkultur, in der andere Meinungen nur schwer akzeptiert würden.

An der Entscheidung für Nuhr hatte es zuvor auch Kritik gegeben, unter anderem, weil er in seine Sendungen auch die Kabarettistin Lisa Eckhart einlädt, der vorgeworfen wird, mit antisemitischen Witzen zu spielen.

Der Leo-Baeck-Preis ist die höchste Auszeichnung des Zentralrats. Der Preis erinnert an den Rabbiner Leo Baeck (1873-1956), der einer der bedeutendsten Vertreter des liberalen Judentums in Deutschland war. Er überlebte den Holocaust, ging nach dem Zweiten Weltkrieg nach London und engagierte sich im jüdisch-christlichen Dialog.

Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderen der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker, die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner.

10. Juni 2026 17:19

Papst Leo XIV. erinnert sich an Fußball-WM von 1982

Barcelona (KNA) Papst Leo XIV. hat bei einem Treffen in der Pfarrei San Agustí in Barcelona verraten, welches Fußball-Ereignis ihn als junger Priester stark beeindruckt hat. Bei dem Treffen verriet der Papst auf die Frage eines sechsjährigen Jungen nach seinen Fußball-Vorlieben, dass er in s ...

Barcelona (KNA) Papst Leo XIV. hat bei einem Treffen in der Pfarrei San Agustí in Barcelona verraten, welches Fußball-Ereignis ihn als junger Priester stark beeindruckt hat. Bei dem Treffen verriet der Papst auf die Frage eines sechsjährigen Jungen nach seinen Fußball-Vorlieben, dass er in seiner US-Heimat American Football gespielt habe. Erst Mitte der 1980er Jahre, als Ausbildungsleiter in Peru, habe er auch Fußball gespielt, allerdings nur in der Verteidigung. Ein großer Torjäger sei er nicht gewesen.

Doch zuvor habe er schon als junger Priester in Rom 1982 die Fußball-WM erlebt, die in Spanien stattfand. Das sei seine erste Erfahrung mit einer Fußball-Weltmeisterschaft gewesen. Das Endspiel, das Italien am 11. Juli 1982 im Bernabéu-Stadion von Madrid mit 3:1 gegen Deutschland gewann, erwähnte der Papst nicht ausdrücklich.

Auf die Frage des Jungen, ob er schon als Kind Papst werden wollte, antwortete der Papst bei gleicher Gelegenheit, er habe weder als Kind noch als alter Mann daran gedacht. Aber "wenn der Herr einen ruft, muss man Ja sagen", so Leo XIV., der vor 13 Monaten zum katholischen Kirchenoberhaupt gewählt wurde.

10. Juni 2026 17:13

He-Man-Darsteller Galitzine: War von weiblichen Vorbildern geprägt

Frankfurt (KNA) Für Nicholas Galitzine, Schauspieler, gehören traditionelle maskuline Attribute ebenso zum Männlichkeitsbild wie weiche und zarte Seiten. "Als Jugendlicher hat mich das noch verunsichert, weil ich merkte, dass das eigentlich als Widerspruch wahrgenommen wird", sagte der Brite ...

Frankfurt (KNA) Für Nicholas Galitzine, Schauspieler, gehören traditionelle maskuline Attribute ebenso zum Männlichkeitsbild wie weiche und zarte Seiten. "Als Jugendlicher hat mich das noch verunsichert, weil ich merkte, dass das eigentlich als Widerspruch wahrgenommen wird", sagte der Brite am Donnerstag im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Galitzine (31) ist seit vergangener Woche als muskulöser und unbezwingbarer Held He-Man im Film "Masters of the Universe" im Kino zu sehen.

Obwohl er auch passionierter Rugby-Spieler gewesen sei, habe er sich nie mit dominantem männlichem Gehabe, in dem es nur um Stärke, Mut und Zielstrebigkeit geht, identifizieren können, so der Schauspieler. "Ich war eher geprägt von den vielen weiblichen Vorbildern im Alltag." Prägend sei es für ihn etwa gewesen, während der Schulzeit eine Zeit lang als einziger Junge in einer Klasse mit Mädchen gewesen zu sein. "Solche Erfahrungen haben mich einfühlsamer und klüger werden lassen, auf eine Weise, die ich damals bei wenigen anderen Jungs gesehen habe."

Heutzutage hat sich das aus seiner Sicht schon verändert, sagte Galitzine. "Zum Glück, denn Männlichkeit nicht bloß einseitig und herkömmlich zu verstehen, sondern umfassender, hat eine große Kraft und ist sehr bereichernd." Auch seine Figur He-Man, wie er im Film dargestellt wird, sei kein eindimensionaler Actionheld und Muskelprotz, "sondern ein nachvollziehbares, glaubwürdiges menschliches Wesen, mit Schwächen und Fehlern".

10. Juni 2026 15:16

AfD-Antrag zur Einstellung von Syrien-Hilfe scheitert

Berlin (KNA) Die AfD-Fraktion ist am Mittwoch im Menschenrechtsausschuss des Bundestags mit ihrer Forderung nach einer Einstellung sämtlicher finanzieller Hilfen für Syrien gescheitert. Das Gremium lehnte einen entsprechenden Antrag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen Union und SPD sowie ...

Berlin (KNA) Die AfD-Fraktion ist am Mittwoch im Menschenrechtsausschuss des Bundestags mit ihrer Forderung nach einer Einstellung sämtlicher finanzieller Hilfen für Syrien gescheitert. Das Gremium lehnte einen entsprechenden Antrag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen Union und SPD sowie der Linksfraktion ab.

Die AfD-Fraktion hatte verlangt, alle Finanzierungs- und Unterstützungsleistungen des Bundes für das syrische Übergangssystem auszusetzen. Fördergelder, Strukturhilfen oder Sachleistungen mit Geldwert sollten demnach nicht mehr ausgezahlt werden, sofern nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Mittel zu Menschenrechtsverletzungen beitragen. Eine weitere Forderung war, dass Finanzierungs- und Unterstützungsleistungen des Bundes an die Kooperationsbereitschaft der neuen syrischen Regierung bei der Rückführung ihrer Staatsangehörigen aus Deutschland geknüpft werden sollten.

Ein Mitglied der Union stellte zunächst klar, dass im laufenden Jahr nur rund 30 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für Syrien vorgesehen seien. 2023 seien noch 444 Millionen Euro ausgezahlt worden. Zwar stimme es, dass direkt nach der Machtergreifung Gräueltaten begangen wurden. Doch man sehe durchaus die Bemühungen der syrischen Regierung, die Lage im Land zu stabilisieren. Diesen Prozess wolle man unterstützen.

10. Juni 2026 15:14

"FAZ" löscht Gastbeitrag von Mario Voigt wegen KI-Verdacht

Frankfurt (KNA) Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) hat einen Gastbeitrag des thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) wegen des Verdachts auf KI-Einsatz von ihrer Webseite gelöscht. Das teilte die Zeitung am Mittwoch mit. Der Beitrag zum Thema Social-Media-Verbot für Kinde ...

Frankfurt (KNA) Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) hat einen Gastbeitrag des thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) wegen des Verdachts auf KI-Einsatz von ihrer Webseite gelöscht. Das teilte die Zeitung am Mittwoch mit. Der Beitrag zum Thema Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche war im vergangenen Sommer in der gedruckten Zeitung und bis jetzt auf der Webseite abrufbar.

Weil das Online-Portal "Frag den Staat" nun Hinweise darauf fand, dass er mithilfe von KI geschrieben worden sein könnte, und die Staatskanzlei auf die Fragen der FAZ nur ausweichend antwortete, sei der Beitrag auf FAZ.net gelöscht und im Archiv gesperrt worden.

Anfang Juni war bekannt geworden, dass ein Gastbeitrag von Voigt und seinem Amtskollegen Sven Schulze (CDU) aus Sachsen-Anhalt für die Zeitung "Die Welt" durch die Anwendung generativer KI erstellt worden sein soll. Die Staatskanzlei hatte hier eingeräumt, dass KI zum Einsatz gekommen sei, aber nicht bestätigt, dass der Beitrag komplett mit KI generiert wurde.

Das Online-Portal "Frag den Staat" hat daraufhin weitere Veröffentlichungen von Voigt unter die Lupe genommen - darunter auch Reden zum NS-Gedenken, Neujahrsansprache und den nun gelöschten Gastbeitrag für die FAZ. Dabei arbeitete das Team mit dem Programm Pangram, das verspricht, KI-generierte Texte zu erkennen.

"Das Programm Pangram ist mitnichten perfekt, liefert keinen endgültigen Beweis, hat auch schon danebengelegen, gibt aber in der Regel ernst zu nehmende Hinweise auf die Verwendung von KI", schreibt nun die FAZ zur Recherche des Portals. Unter anderem gebe es im Gastbeitrag drei Zitate von externen Experten, die nicht zu verifizieren seien.

Die FAZ hat sich für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz eigene Regeln gegeben: "Wir veröffentlichen heute und auch künftig keine Originalbeiträge mit von KI generiertem Text. Es sei denn, die Tatsache, dass der Text von KI generiert wurde, ist der eigentliche Sinn des Beitrags. In solchen Fällen legen wir die Verwendung offen und weisen auf Fehler hin." Das gelte auch für externe Gastbeiträge, bei denen man sich darauf verlasse, dass sie menschengemacht seien und indirekte und direkte Zitate stimmten.

Die Redaktion hat die Staatskanzlei Thüringen mit den Vorwürfen konfrontiert. Darauf habe man leider nur den allgemeinen Hinweis erhalten, dass die Staatskanzlei KI-Anwendungen als unterstützendes Werkzeug anwende und es für Texte, die unter Nutzung von KI-Systemen erstellt wurden, keine Kennzeichnungspflicht gebe. "Diese Einlassung genügt uns als Antwort nicht", schreibt die FAZ. Deshalb habe man den Gastbeitrag online depubliziert und im Archiv gesperrt.

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